24.06.2026 um 17 Uhr
Seit etwa 7500 Jahren sind die fruchtbareren Landschaften Sachsens dauerhaft besiedelt. Die Menschen haben seit damals wiederholt Wälder gerodet, Häuser gebaut und Ackerbau betrieben. Dies hat dazu geführt, dass Böden erodiert und das abgetragene Material woanders wieder abgelagert wurden, Pflanzen verschwanden, neue Arten einwanderten, die breiten Tieflandsauen der größeren Flüsse sich stark veränderten und sogar kleine Seen entstanden und wieder austrockneten.
Viele Ausgrabungen wurden im Rahmen einer seit fast 30 Jahren laufenden Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen geoarchäologisch begleitet. Darüber hinaus sorgten Kooperationen mit verschiedenen Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungseinrichtungen dafür, dass wir durch Datierungen und geochemische Analysen heute in der Lage sind, die hier seit dem Neolithikum stattfindenden Landschaftsveränderungen zu erfassen und zeitlich einzuordnen.
Referent: Dr. Christian Tinapp, Landesamt für Archäologie Sachsen
Entgelt: EUR 10,00/Person
Um Anmeldung per E-Mail an
[email protected] wird gebeten.
26.04.2026 um 15 Uhr
Seit Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Steinbruchs am Trebsener Colm im Jahr 1902 sind mittlerweile 124 Jahre vergangen.
In dieser Zeit waren der Steinbruch bei Trebsen und natürlich auch die hier beschäftigten Steinarbeiter vielen veränderten Situationen unterworfen.
Ein wesentlich beeinflussender Faktor ergab sich aus der Entwicklung der Eisenbahn, denn diese war einerseits Großabnehmer der hiesigen Steinprodukte und andererseits gleichzeitig auch das Verkehrsmittel, welches deren massenhaften Abtransport erst ermöglichte.
Referent: Dirk Reinhardt, Trebsen Erleben e.V. Sachsen
Entgelt: EUR 10,00/Person
Um Anmeldung per E-Mail an
[email protected] wird gebeten.